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Drehrohr und Brennkammer zur Sondermüllverbrennung

In vielen Industriebereichen fallen bei der Produktion schadstoffbelastete feste, pastöse, flüssige und auch gasförmige Reststoffe an, die eine Nachbehandlung erfordern. Die thermische Behandlung dieser Stoffströme in Brennkammern wird heute oft gewählt, wenn der Rückstand einen hohen Heizwert besitzt, sodass auch eine Nutzung zur Energiegewinnung gegeben ist. Dabei kommt vor allem die Drehrohrofentechnologie zum Einsatz, die in Verbindung mit einer anschließenden Nachbrennkammer, Wärmerückgewinnung und entsprechender Rauchgasreinigung eine emissionsarme und damit umweltschonende Möglichkeit der Entsorgung von Sonderabfällen gewährleistet.

Eine andere Möglichkeit zur Entsorgung insbesondere flüssiger oder gasförmiger Abfälle ist die Verbrennung in einer stehenden oder liegenden Brennkammer. Nachgeschaltete Abhitzekessel dienen der optimalen Wärmenutzung aus dem Rauchgas, bevor dieses entsprechend den Erfordernissen höchst gereinigt in die Atmosphäre entlassen wird (die Anlage Izmit, Türkei ist beispielhaft unter den Referenzen beschrieben). Aktuell hat Envirotherm das Revamp für eine Drehrohranlage in Sibirien zur Entsorgung von Reststoffen aus einer Raffinerieanlage bearbeitet.