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Zirkulierende Wirbelschicht zur Energieerzeugung

Die Verbrennung in der zirkulierenden atmosphärischen Wirbelschicht (ZWS) hat sich seit Jahren hierfür bewährt und zeichnet sich durch Brennstoffflexibilität und durch eine sehr hohe Umweltfreundlichkeit aus. Das bei der Verbrennung entstehende Schwefeldioxid wird bereits im Feuerraum durch Zugabe von Kalkstein zu über 90% gebunden. Der dabei entstehende Gips wird mit der Asche entsorgt. Die Bildung von thermischen Stickoxiden wird aufgrund der moderaten Verbrennungstemperatur und durch gestufte Zuführung der Verbrennungsluft weitgehend vermieden. Die ZWS erlaubt hohe Stoff- und Wärmeumsätze bei gleichmäßiger und konstanter Verbrennungstemperatur von etwa 850 °C.

Envirotherm GmbH hat in den letzten Jahren neben der Auslegung von kohlegefeuerten ZWS-Kraftwerken Kraftwerksbetreiber insbesondere durch Studien zur Erweiterung der Brennstoffpalette durch Zufeuerung von Ersatzbrennstoffen, Biomasse und Klärschlamm unterstützt. Dabei wurden konkrete Umbaumaßnahmen vorgeschlagen, die von den Betreibern auch umgesetzt wurden.

Zu erwähnen sind hierbei:

  • Designänderungen an einer bestehenden druckaufgeladenen Wirbelschicht, um Prozessengpässe zu beseitigen. Dabei konnten die Anlagenverfügbarkeit und die Volllasteigenschaft deutlich verbessert werden.
  • Anpassung der Leittechnik an moderne Regelungskonzepte und Umbaumaßnahmen für Einzelkomponenten
  • Umfangreiche Untersuchungen zur Zufeuerung von bis zu 40% Biomasse in einem großen ZWS-Kraftwerk (100 MWel)

Ergänzend zur ZWS-Technologie verfügt Envirotherm auch über die klassische stationäre Wirbelschichttechnologie.